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Ein erster Blick auf Alone in the Dark

 

Alone in the Dark für Xbox 360, das bereits seit vier Jahren in der Entwicklung befindliche Grusel-Game, sieht nicht nur exzellent aus. Auch das Gameplay begeistert. Diese Woche hatten wir die einmalige Chance, uns drei Stunden lang mit dem Game zu beschäftigen und herauszufinden, welche Gefahren auf den Helden Edward Carnby lauern.

Alone in the Dark

Von der ersten Sekunde an steht die Action im Vordergrund. Zu Beginn des Spiels erfahrt ihr einiges über den Protagonisten. Edward sieht aus, als wäre er 35 Jahre alt. Doch in Wirklichkeit hat er schon 100 Lenze auf dem Buckel! Verwirrt und an Gedächtnisschwund leidend, wacht unser Held plötzlich in einem New Yorker Hochhaus auf. Mit ihm in Zimmer ist ein alter Mann namens Theophile Paddington. Edward erfährt, dass ihn böse Mächte unter die Erde bringen wollen. Plötzlich bricht über New York die Hölle los und das Gebäude, in dem Edward und Theophile gefangen gehalten werden, wird zerstört. Der Weg ist frei! Eure erste Aufgabe besteht darin, Paddington in Sicherheit zu bringen und mehr über Edwards Vergangenheit herauszufinden.

In diesem Tempo geht’s weiter, so dass ihr keine Sekunde zur Ruhe kommen werdet. Ihr schleicht durch interaktive Schauplätze, löst knifflige Rätsel und fragt euch, welche Kräfte hinter der Zerstörung stecken. Interessant ist, dass Edward eine Narbe im Gesicht hat. Woher sie kommt, wisst ihr zu Beginn des Spiels nicht … Hand in Hand mit der Zerstörung geht eines der beeindruckendsten Features des Games: Feuer. Die Flammen sehen ultrarealistisch aus, versperren Edward immer wieder den Weg und lassen sich auch als Waffe nutzen, etwa um von Dämonen besessene Gegner loszuwerden.

Vielfältig sind die Möglichkeiten, um mit der Umgebung zu interagieren. Edward kann verschiedene Objekte miteinander verbinden, etwa Kanister und Feuerzeug, um sich so einen behelfsmäßigen Flammenwerfer zu bauen. Nimmt er Gegner aufs Korn, leuchtet er mit seiner Fackel dunkle Bereich aus, um seine Feinde besser zu sehen. Die Steuerung ist einfach, da bei diesen Aktionen die beiden Analog-Sticks zum Einsatz kommen. Und da ihr nahezu alle Objekte verwenden könnt, lädt das Game zum Experimentieren ein. Auf diese Weise findet ihr beispielsweise heraus, dass sich Holztüren mit einem Feuerlöscher einschlagen lassen …

Aber auch das Potenzial verlassener Autos ist nicht zu unterschätzen. Durchlöchert mit eurem Schraubendreher den Tank eines Fahrzeugs, mutiert die Karre zum Molotov-Cocktail! Und mithilfe von Tesafilm klebt ihr kleinere Mengen Sprengstoff an euren Feinden fest.

Kein Zweifel, Alone in the Dark ist eines der kommenden Xbox 360-Highlights und wir können es kaum erwarten, alle Geheimnisse zu lösen. Den Entwicklern zufolge müsst ihr euch mindestens 12 Stunden Zeit nehmen, um bis zum Abspann dieses kinoreifen Grusel-Adventures zu kommen.

Das von Atari vertriebene Xbox 360-Game Alone in the Dark kommt am 20. Juni auf den Markt.

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